Sonntag, 9. Dezember 2018, 20:46 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Erstarrter

unregistriert

1

Mittwoch, 20. Februar 2013, 16:11

Ich hasse Veränderungen und vieles mehr...

Ich hasse Veränderungen und den Zwang, jetzt nach meinem Studium der Soziologie Arbeit suchen zu müssen. Richtige Arbeit, nicht nur gut bezahlte, jedoch sehr sporadische Projekte. Ich hasse den Gedanken, jeden Morgen 5 verfickte Tage die Woche scheissfrüh aufzustehen, um mich in den schon stressigen Berufsverkehr zu zwängen und meinen ganzen verdammten Tag gezwungenermassen an einem Ort verbringen zu müssen, mit Menschen, die vielleicht in Ordnung sind oder- was wahrscheinlicher ist-auch nicht. Das, was ich bis jetzt von der Arbeitswelt gesehen habe, ist mir höchst zuwider. Psychopathische, cholerische Vorgesetzte, die völlig inkompetent und trotzdem weisungsbefugt sind, mit meiner Arbeitskraft nen Arsch voll Kohle verdienen und die Mitarbeiter nach Lust und Laune ausbeuten und piesacken, sei es emotional oder finanziell. Hinterliste Hundsfotzen, die auch Arbeitskollegen genannt werden, denen man gegenüber keinen Millimeter Schwäche-also Menschlichkeit und Gutmütigkeit-zeigen darf, da sie alles,alles nutzen, um einen selbst fertigzumachen. Ich habe keine Lust, jeden verfickten Tag jahrelang einen verdammten Kampf zu führen. Ich hasse schon den Gedanken, mich überhaupt in ein neues Umfeld begeben zu müssen und mich dort zu behaupten. Ich hasse Leute, die beruflich erfolgreich sind(Und das sind aus meiner Perspektive schon alle, die einen festen, gutbezahlten, gechillten Job haben. )Ich hasse den Gedanken, nicht mehr frei entscheiden zu können, wann ich wohin will, wenn ich es will, sondern auf mickrige 3 Wochen Urlaub im Jahr angewiesen zu sein und mich darüber hinaus noch mit anderen absprechen muss, wann ich dies denn darf. Ich hasse den enormen Leistungsdruck und die bittere Erbarmungslosigkeit, die in der Arbeitswelt vorherrschend ist. Ich hasse die zahllosen Menschen (Versicherungsvertreteraffen, Bankwixer, Bildungsträgerchefs und viele viele mehr) , die mit gesellschaftlich legitimierten Lug und Betrug unglaublich viel Geld verdienen. Ich hasse Menschen, die zwar nur einen Hauptschulabschluss haben, aber aufgrund ihrer Skrupellosigkeit sehr viel Geld verdienen. Ich hasse die unzähligen Menschen, die etwas studiert haben, weil sie sich davon eine hochprofitabele Stelle erhoffen und nicht etwa, weil sie dieses Studienfach um des Faches willen studiert haben. (Brotgelehrte vs. echte Gelehrte) und diese Arschlöcher dann auch noch die guten Stellen bekommen. Ich hasse, dass mein jetziger Bezugspunkt in der nahen Großstadt, mein einziger Bezugspunkt überhaupt dort, jetzt schliesst und, ganz im Zeichen der Zeit, zu einem angepissten leistungsorientierten Kackort verlegt wird, mit dem ich nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Ich hasse es, vor meinem entfernteren Umfeld ständig ne Show abzuziehen, wie erfolgreich ich doch bin, dabei jedoch gleichzeitig unter enormen Druck zu stehen, die Erwartungen meines näheren Umfeldes zu erfüllen- und diese einfach nicht erfüllen kann. Ich hasse noch viel mehr. Aber am meisten, was ich vor allem anderem hasse, ist die Multiple Sklerose, mit der ich seit 4 Jahren lebe und sie verberge.

Aufstoßer

unregistriert

2

Samstag, 23. Februar 2013, 18:50

Was fürn ein Schmarren.
Ich diagnostiziere noch mentale Diarrhoe.
Ich würde dir ja raten: SPRING! aber wer macht dann die Sauerei weg.
Oh holy shit!

Calli

unregistriert

3

Donnerstag, 28. Februar 2013, 15:04

:shot :auslach Sentimentales Weichei :fies

McNic

unregistriert

4

Sonntag, 28. Juli 2013, 15:59

I AGREE!

Von wegen Weichei - der Mann hat Recht - 100%!

Der weisse Hai

unregistriert

5

Mittwoch, 31. Juli 2013, 17:23

RE: Ich hasse Veränderungen und vieles mehr...

Ich hasse Veränderungen und den Zwang, jetzt nach meinem Studium der Soziologie Arbeit suchen zu müssen. Richtige Arbeit, nicht nur gut bezahlte, jedoch sehr sporadische Projekte. Ich hasse den Gedanken, jeden Morgen 5 verfickte Tage die Woche scheissfrüh aufzustehen, um mich in den schon stressigen Berufsverkehr zu zwängen und meinen ganzen verdammten Tag gezwungenermassen an einem Ort verbringen zu müssen, mit Menschen, die vielleicht in Ordnung sind oder- was wahrscheinlicher ist-auch nicht. Das, was ich bis jetzt von der Arbeitswelt gesehen habe, ist mir höchst zuwider. Psychopathische, cholerische Vorgesetzte, die völlig inkompetent und trotzdem weisungsbefugt sind, mit meiner Arbeitskraft nen Arsch voll Kohle verdienen und die Mitarbeiter nach Lust und Laune ausbeuten und piesacken, sei es emotional oder finanziell. Hinterliste Hundsfotzen, die auch Arbeitskollegen genannt werden, denen man gegenüber keinen Millimeter Schwäche-also Menschlichkeit und Gutmütigkeit-zeigen darf, da sie alles,alles nutzen, um einen selbst fertigzumachen. Ich habe keine Lust, jeden verfickten Tag jahrelang einen verdammten Kampf zu führen. Ich hasse schon den Gedanken, mich überhaupt in ein neues Umfeld begeben zu müssen und mich dort zu behaupten. Ich hasse Leute, die beruflich erfolgreich sind(Und das sind aus meiner Perspektive schon alle, die einen festen, gutbezahlten, gechillten Job haben. )Ich hasse den Gedanken, nicht mehr frei entscheiden zu können, wann ich wohin will, wenn ich es will, sondern auf mickrige 3 Wochen Urlaub im Jahr angewiesen zu sein und mich darüber hinaus noch mit anderen absprechen muss, wann ich dies denn darf. Ich hasse den enormen Leistungsdruck und die bittere Erbarmungslosigkeit, die in der Arbeitswelt vorherrschend ist. Ich hasse die zahllosen Menschen (Versicherungsvertreteraffen, Bankwixer, Bildungsträgerchefs und viele viele mehr) , die mit gesellschaftlich legitimierten Lug und Betrug unglaublich viel Geld verdienen. Ich hasse Menschen, die zwar nur einen Hauptschulabschluss haben, aber aufgrund ihrer Skrupellosigkeit sehr viel Geld verdienen. Ich hasse die unzähligen Menschen, die etwas studiert haben, weil sie sich davon eine hochprofitabele Stelle erhoffen und nicht etwa, weil sie dieses Studienfach um des Faches willen studiert haben. (Brotgelehrte vs. echte Gelehrte) und diese Arschlöcher dann auch noch die guten Stellen bekommen. Ich hasse, dass mein jetziger Bezugspunkt in der nahen Großstadt, mein einziger Bezugspunkt überhaupt dort, jetzt schliesst und, ganz im Zeichen der Zeit, zu einem angepissten leistungsorientierten Kackort verlegt wird, mit dem ich nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Ich hasse es, vor meinem entfernteren Umfeld ständig ne Show abzuziehen, wie erfolgreich ich doch bin, dabei jedoch gleichzeitig unter enormen Druck zu stehen, die Erwartungen meines näheren Umfeldes zu erfüllen- und diese einfach nicht erfüllen kann. Ich hasse noch viel mehr. Aber am meisten, was ich vor allem anderem hasse, ist die Multiple Sklerose, mit der ich seit 4 Jahren lebe und sie verberge.
Ja. Das ist diese Drecks - Zeit!!!! Ich hasse sie wie ein Stueck Scheisse ! Die heutige Zeit ist reif fuer den dritten Weltkrieg. Sie gehoert verbrannt ! Keine Zeit hat es so verdient, wie die heutige !!!! Und wenn die Menschheit auf der Strecke bleibt! Es kann danach nur besser werden!

Beiträge: 91

Wohnort: Wohlen, Aargau

Beruf: Finance Manager

6

Montag, 5. August 2013, 17:01

Ich hasse Leute, die beruflich erfolgreich sind(Und das sind aus meiner Perspektive schon alle, die einen festen, gutbezahlten, gechillten Job haben. )


:ocker Was studierst du auch Soziologie - warum machst du nicht gleich einen Magister in Philosophie und Agrarwissenschaften ? Ich kenne einige Leute die Soziologie studiert haben und mit dem Anspruch kommen "irgendetwas in der freien Wirtschaft machen zu wollen". Sorry, aber in 99,78 % der Fälle ist ein BWLer mit entsprechendem Schwerpunkt einfach besser geeignet. Versuch doch nebenher noch einen Betriebswirt IHK zu machen oder etwas in dieser Richtung. Ich denke das würde deine Chancen extrem steigern.

misanthrop

unregistriert

7

Donnerstag, 8. August 2013, 17:31

stimmt

du hast so recht. das 'system' ist so verkommen und mutiert, dass man schon in jungen jahren keinen bock darauf hat.
vielleicht spricht faulheit oder unfähigkeit aus einem, wenn man so etwas sagt, aber im angesicht davor, 1/3 seiner zeit für einen lieblosen job wegzuwerfen, nur um von der gesellschaft nicht niedergetrampelt zu werden, finde ich das gerechtfertigt. mich kotzt dieses konformistische leben an!

Thema bewerten