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Pineapple

unregistriert

1

Sonntag, 2. Juni 2019, 01:54

10 Dinge, die mich an meiner Messie-Mutter stören

Meine Mutter hat das Messie-Syndrom, aber zum Glück nicht so weit ausgeprägt wie bei den Leuten, die man aus dem Fernsehen kennt. Sie sammelt also keinen Müll, aber dafür Dinge, die es doppelt und dreifach bei uns im Haushalt gibt, die man vielleicht 1x in zehn Jahren braucht. Nächstes Jahr ziehe ich aus. Also nur noch durchhalten. Hier die 10 Dinge, die ich an ihrem Messiedasein hasse:

1) In der Küche sind alle Schränke so extrem voll, dass man die Türen kaum schließen kann. Jede Leerung der Spülmaschine ist eine Qual, denn man muss immer Teller senkrecht zwischen den Töpfen verteilt einquetschen oder Schneebesen und Kochlöffel in die Tassen tun, damit alles halbwegs passt. Es kommen ständig neue Sachen dazu.

2) Wir haben einen Garten, wo sieben (!) große Regentonnen stehen. Davor stehen acht (!) Gießkannen. Sowohl die Tonnen als auch die Kannen sind gefüllt mit Regenwasser. Als ich eine Regentonne zwecks Versetzung entleert habe, habe ich mächtigen Ärger bekommen, weil sie das Wasser zum Gießen gebraucht hätte.

3) Auch im Garten: Es darf keine einzige Pflanze entfernt werden. Auch kein Unkraut. Wie dieser Garten aussieht, könnt ihr euch denken.

4) Überall, wo sie Sperrmüll findet, nimmt sie so einiges mit. Das Gartenhaus ist vollgestopft mit Sperrmüll bis zur Decke.

5) Der Backofen, der eigentlich zum Backen von Lebensmitteln erfunden wurde (genau das steckt ja auch im Namen drin), dient bei uns als Extra-Schrank. Gefüllt mit drei Pfannen, vielen Backblechen und Auflaufformen.

6) Im ihrem Schlafzimmer sind alle Schränke mit unzähligen Decken, Bezügen, Kissen und sonstigem Schrott verstopft. Sie wurden seit Jahren nicht benutzt.

7) Die Kapazität unseres großen Schuhschranks ist schon lange überschritten. Statt 16 Schuhpaaren sind da nun 32 Schuhpaare eingestopft. Viele sind kaputt und sehen so aus, als hätte man sie durch einen Fleischwolf gejagt.

8) Da mein Vater bei seinem Job schon 20 Jahre arbeitet, hat er dort einen 200-Euro-Gutschein bekommen. Das ist ein Laden für Wohnungseinrichtungen und Möbel. Diese einmalige Chance, tolle Sachen zu bekommen hat meine Mutter vergeigt, indem sie für unseren Haushalt einen dritten Pizzaschneider, einen 10er-Pack mit Eierbechern (bei einem 3-Personen-Haushalt) und noch mehr Topfuntersetzer geholt hat.

9) Unter dem Lattenrost vom Bett hat sie so viel Zeug gepackt, das ihre Matratze nun uneben ist. Stört sie anscheinend nicht.

10) Der Keller! Man öffnet die Tür und wird von einem riesigen Berg mit kaputten Elektrogeräten, alten Gardinen, Kisten mit unbekanntem Inhalt und vielen Eimern alter Wandfarbe begrüßt.

Der einzige Trost ist, dass mein Vater ein Minimalist ist, also das Gegenteil und kaum Dinge besitzt. Ihn stört der ganze Schrott von meiner Mutter aber nicht. Ich hingegen kriege bald eine Krise und kann mich in mein Zimmer verkriechen, die für sie übrigens sehr leer vorkommt. Es gab also von ihrer Seite aus viele Versuche, auch mein Zimmer zu verwüsten. Nur noch 11 Monate!

Akel

unregistriert

2

Freitag, 14. Juni 2019, 12:01

RE: 10 Dinge, die mich an meiner Messie-Mutter stören

Meine Mutter hat das Messie-Syndrom, aber zum Glück nicht so weit ausgeprägt wie bei den Leuten, die man aus dem Fernsehen kennt. Sie sammelt also keinen Müll, aber dafür Dinge, die es doppelt und dreifach bei uns im Haushalt gibt, die man vielleicht 1x in zehn Jahren braucht. Nächstes Jahr ziehe ich aus. Also nur noch durchhalten. Hier die 10 Dinge, die ich an ihrem Messiedasein hasse:

1) In der Küche sind alle Schränke so extrem voll, dass man die Türen kaum schließen kann. Jede Leerung der Spülmaschine ist eine Qual, denn man muss immer Teller senkrecht zwischen den Töpfen verteilt einquetschen oder Schneebesen und Kochlöffel in die Tassen tun, damit alles halbwegs passt. Es kommen ständig neue Sachen dazu.

2) Wir haben einen Garten, wo sieben (!) große Regentonnen stehen. Davor stehen acht (!) Gießkannen. Sowohl die Tonnen als auch die Kannen sind gefüllt mit Regenwasser. Als ich eine Regentonne zwecks Versetzung entleert habe, habe ich mächtigen Ärger bekommen, weil sie das Wasser zum Gießen gebraucht hätte.

3) Auch im Garten: Es darf keine einzige Pflanze entfernt werden. Auch kein Unkraut. Wie dieser Garten aussieht, könnt ihr euch denken.

4) Überall, wo sie Sperrmüll findet, nimmt sie so einiges mit. Das Gartenhaus ist vollgestopft mit Sperrmüll bis zur Decke.

5) Der Backofen, der eigentlich zum Backen von Lebensmitteln erfunden wurde (genau das steckt ja auch im Namen drin), dient bei uns als Extra-Schrank. Gefüllt mit drei Pfannen, vielen Backblechen und Auflaufformen.

6) Im ihrem Schlafzimmer sind alle Schränke mit unzähligen Decken, Bezügen, Kissen und sonstigem Schrott verstopft. Sie wurden seit Jahren nicht benutzt.

7) Die Kapazität unseres großen Schuhschranks ist schon lange überschritten. Statt 16 Schuhpaaren sind da nun 32 Schuhpaare eingestopft. Viele sind kaputt und sehen so aus, als hätte man sie durch einen Fleischwolf gejagt.

8) Da mein Vater bei seinem Job schon 20 Jahre arbeitet, hat er dort einen 200-Euro-Gutschein bekommen. Das ist ein Laden für Wohnungseinrichtungen und Möbel. Diese einmalige Chance, tolle Sachen zu bekommen hat meine Mutter vergeigt, indem sie für unseren Haushalt einen dritten Pizzaschneider, einen 10er-Pack mit Eierbechern (bei einem 3-Personen-Haushalt) und noch mehr Topfuntersetzer geholt hat.

9) Unter dem Lattenrost vom Bett hat sie so viel Zeug gepackt, das ihre Matratze nun uneben ist. Stört sie anscheinend nicht.

10) Der Keller! Man öffnet die Tür und wird von einem riesigen Berg mit kaputten Elektrogeräten, alten Gardinen, Kisten mit unbekanntem Inhalt und vielen Eimern alter Wandfarbe begrüßt.

Der einzige Trost ist, dass mein Vater ein Minimalist ist, also das Gegenteil und kaum Dinge besitzt. Ihn stört der ganze Schrott von meiner Mutter aber nicht. Ich hingegen kriege bald eine Krise und kann mich in mein Zimmer verkriechen, die für sie übrigens sehr leer vorkommt. Es gab also von ihrer Seite aus viele Versuche, auch mein Zimmer zu verwüsten. Nur noch 11 Monate!
Und warum ziehst du einfach nicht aus?

Hasser23

unregistriert

3

Montag, 8. Juli 2019, 21:44

Das Beste was man mit diesen ganzen Messies noch machen kann:
Man beseitigt sie einfach mit. ...Der Müll bringt sich ja ohnehin nie alleine heraus.
Da sind Messies das beste Beispiel dafür!

Ohnehin ist das Thema "Müll" ganz interessant.
Jedes mal wenn ich Straßenbahn fahre oder einkaufen gehe,
fühle ich mich so wie du.

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