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juna

unregistriert

1

Montag, 14. Mai 2018, 23:50

Ich hasse Stutenbissigkeit

Kraft meiner Arroganz erlaube ich mir mal alle (meiner Erfahrung gemäß) in einen Topf zu werfen.

Ich bin selbst eine Frau, mit dem Studium fertig und habe (da es Gott sei dank noch männliche Personaler gibt) einen Job gefunden.
Ich bin privat natürlich mit Frauen befreundet und unterhalte mich gerne mit ihnen.

Aber wenn es um die Jobsuche geht, habe ich leider das Pech gehabt, nicht nur einigermaßen qualifiziert zu sein, sondern auch noch nicht 30 kg Übergewicht oder eine Hakennase oder sonst was zu haben (nicht, dass es mich bei anderen interessieren würde, aber scheinbar falle ich den meisten Frauen eher negativ auf).

Schon im Studium fing es an:

Anonym korrigierte Klausur, egal ob von Mann oder Frau korrigiert: Note im Rahmen von 1 bis 3
Mündliche Prüfung bei männlichen Professoren: Note von 1 bis 3
Mündliche Prüfungen bei einer Frau: Noten von 3 bis "durchgefallen". Nie besser. Echt kein Witz!!!


Wer unterstütze mich im Studium, wenn ich Hilfe brauchte? Ein Professor. Wer hat mir bei der Studienplatzsuche in der Schule geholfen? Ein Lehrer. Wer hat mich mal für einen Preis nominiert? Ein Dozent. Komisch.


Stipendiensuche:

5 Mal beworben

3 Vorstellungsgespräche

1 mal genommen (Mann im Vorstellungsgespräch)

2 mal abgelehnt (ratet mal wer im Vorstellungsgespräch saß)



Und schließlich Jobsuche:

Auf einer Messe wurde ich von mehreren Damen mehr oder weniger herablassend abgewiesen, als ich mich über die Firma erkundigen wollte. Meinen Lebenslauf konnte ich bis auf eine Ausnahme nur Männern geben.

Ich habe ca. 30 Bewerbungen abgeschickt

12 Vorstellungsgespräche (juhu)

1 Angebot (zwei Männer im Vorstellungsgespräch)

11 Absagen (ja jetzt ratet mal wer vor allem im Vorstellungsgespräch saß) :mecker


Aber das lag natürlich nuuur daran, dass die Männer sich von meiner vermeintlichen "Schönheit" haben blenden lassen (finde mich nicht mal so bombastisch, ich finde auch genug an mir, was jetzt nicht so toll aussieht, z.B. die Haut). Die Frauen dagegen sehen natürlich, dass ich eigentlich nur ein dummes Blondchen bin.

Es könnte mir ja egal sein, da ich jetzt einen Job habe, aber hier geht es genau so weiter: Mache ich in einer Besprechung einen Vorschlag muss ich darauf hoffen, dass ein Mann es gut findet und mich unterstützt. Unterstützung von einer Frau habe ich sowieso noch nie groß bekommen. Den Frauen muss ich scheinbar immer erst "beweisen", dass ich nicht strunzdumm bin.

Es sind auch nicht die Männer, die meine Beine offensichtlich beäugen, wenn ich in einem "vermeintlich" zu kurzen Rock komme. Es sind nicht die Männer die jeden morgen mein Outfit abchecken (vielleicht machen sie es weniger offensichtlich). "Sind das falsche Wimpern?" kommt nicht von den Männern. Es sind selten Männer, die hinterfotzig meine Arbeit schlecht machen oder einen zweideutigen Kommentar machen, wenn ich in der Mensa einen Schokomuffin esse. Die Männer sagen mir meistens ziemlich direkt, wenn sie etwas scheiße finden. Aber eine Professorin, die mich mal durchfallen hat lassen, lachte mir dabei auch noch ins Gesicht und meinte es war "ok".

Und es ist so unangenehm für mich in einer reinen Frauengruppe zu arbeiten. Wenn man einen "komischen" Vorschlag macht, lachen die meisten Männer einen direkt aus und irgendwann muss man selbst lachen, die Frauen verziehen mitleidig das Gesicht oder sagen so was wie "ein bisschen strange", "wie verrückt" und man weiß, dass man bald wieder das Lästerobjekt ist.

Es ist nicht so, dass ich nichts probiert hätte: Noch netter sein (nützt nichts), sich nicht mehr schminken ("Ist sie krank?"), schlechtere Kleidung tragen ("komischer Style"), schöne Kleidung tragen ("Schöööönes Kleid" und sobald man sich umdreht, "Warum kommt sie denn so?"), zurückzicken (dann geht's erst richtig los), Haare dunkler färben (macht mich blass, gefällt mir halt nicht), auf keinen Fall Schmuck oder etwas Auffälliges ins Bewerbungsgespräch. Nützt alles nicht viel.

Ich habe versucht, das Problem zu verdrängen (man macht sich ja vielleicht seine eigene Realität). Aber egal wie nett und entspannt ich war, nie hat eine Frau sich großartig für meine akademische oder berufliche Arbeit interessiert. Langsam bildet sich leider ein gewisser Eindruck. Ich will nicht die Männer verherrlichen. Gar nicht. Ich hatte auch miese Ex-Freunde und hin und wieder einen gemeinen männlichen Kollegen. Aber wenn ich mal "gefördert" oder gelobt oder auf ein Stellenangebot aufmerksam gemacht wurde, dann war das ein Mann. :ocker Richtig fies gelästert über mich und fast schon intrigiert wurde eigentlich immer von Frauen.

Dieses "Schlechter-behandelt-werden" von Frauen ist übrigens proportional gestiegen mit einer Gewichtsabnahme von etwa 20 Kilo vor etwa 3 Jahren und seit ich meine Akne endlich los bin. Dazu habe ich meine Haare länger wachsen lassen. Seitdem ist es noch viel schlimmer. Zwei "Freundinnen" haben sich nach meiner Gewichtsabnahme von mir abgewandt, weil ich "arrogant" geworden sei. Die anderen meinten, ich sei charakterlich genau wie vorher, eher selbstzufriedener und lockerer.

Auf der Uni und jetzt Arbeit bilden sich keine lockeren, leicht freundschaftlichen Beziehungen mit Frauen und wenn dann erst nach längerer Zeit (mit Kollegen schon eher). Meistens werde ich nach einiger Zeit dann eben "geduldet".

Seltenst finde ich mal eine Kollegin/Gesprächspartnerin, die mich beim Erstkontakt nicht kritisch beäugt. Ich kenne schon diesen Blick (beim Vorstellungsgespräch oder einer Prüfung): Ich komme rein. Frau sieht mich, kneift die Augen zusammen oder runzelt die Stirn, mustert mich von oben bis unten, dann meistens ein zuckersüßes "Halloooo"... und ich weiß ich habe verloren.

Eine Freundin von mir, die während des Studiums gemodelt hat (im Gegensatz zu mir wirklich eine richtige optische Bombe) hat noch größere Schwierigkeiten als ich. Ihre Kolleginnen ignorieren sie wohl größtenteils. Schon während des Studiums habe ich oft (und ausschließlich) Kommilitoninnen über sie lästern hören, selbst wenn sie noch nie ein Wort mit denen geredet hat. Ihr wurden Dummheit, Arroganz und Ignoranz unterstellt, obwohl sie in meinen Augen ein ganz liebes Mädchen ist. Ich glaube nicht, dass es an ihrer menschlichen Qualität oder fehlenden Leistung oder "Arroganz" liegt. Wo "schöne" Frauen wie sie es beruflich leichter haben sollen, erschließt sich mir nicht.

Ich bekomme ja auch die Lästereien von Kolleginnen über andere Kolleginnen mit. Da wird dies und jenes ausgegraben, "exklusive" Infos werden weitergegeben und offensichtlich abfällige Bemerkungen über alles mögliche gemacht.

Sorry für diesen Ausbruch hier, sorry, dass ich als Frau selbst Klischees bestätige, vielleicht bin ich auch immer wieder an die falschen Frauen geraten (ab und zu und sehr selten treffe ich mal eine witzige und selbstzufriedene Frau, herrlich), aber eins möchte ich mal klar stellen:

Ich bin kein Frauenhasser und ich wünsche mir, dass mehr Frauen arbeiten und in hohe Positionen kommen und es Frauen auf der Welt besser geht, ABER SO WIR DAS NIEMALS WAS! Die Männer müssen sich ändern und akzeptieren, dass auch Frauen in hohe Positionen gelangen sollten und Rechte haben sollten, ABER die Frauen müssen sich, nach allem was ich erlebt habe, AUCH ÄNDERN!

Viele Frauen machen den ganzen Scheiß doch offensichtlich bereitwillig mit: die hübscheste sein müssen (nicht Gesundheit und sich wohl- und selbst schön fühlen als Selbstzweck, sondern um anderen zu gefallen), lästern, neidisch sein müssen auf die die vielleicht bessere Chancen bei Männern hat, neidisch auf die mit dem hübscheren Outfit und dabei machen sie genau das, was die Gesellschaft will und merken es noch nicht mal: Den Frauen allgemein Chancen verbauen. Es geht ja nicht nur um mich persönlich. Das scheint ein generelles Problem zu sein. Warum erwarten die Frauen von den Männern beim Thema "Gender Diversity" usw. unterstützt zu werden, wenn sie es oft noch nicht mal untereinander tun?

Nie gönnt man der anderen etwas und sieht lieber den Mann mit der Beförderung, als die Kollegin (die es auch noch wagt, einen hübscheren Rock zu tragen oder Make-up um ein paar Hauptprobleme zu verdecken - das mache ich natürlich nur damit die Männer mich befördern klar. Dass ich die letzte Präsentation ausgearbeitet habe, ist irrelevant). Wie soll das etwas werden mit "erfolgreichen Frauen"? :mecker Wie gerne hätte ich (außer meiner Mutter) so was wie eine Mentorin/Tutorin gehabt... hatte ich nie... WO IST DENN DIE TOLLE FRAUENSOLIDARITÄT? Und warum bekomme ich davon nie etwas ab? Muss ich dafür auf Make-up verzichten, wieder 10 Kilo zunehmen und einen Jutesack tragen?

Schaut mal, ich bin schon so frustriert, dass ich hier schreibe. Bitte keine zu misogynistischen Aussagen hier, ich habe vielleicht schon genug gemacht, aber da ich selbst eine Frau bin und leider diese Erfahrungen mache, musste ich das mal loswerden. Dafür ist das Forum ja scheinbar da :thumbsup:

Und jetzt basht mich weg :D Ich bin jedenfalls bestimmt nicht die einzige die diese Erfahrung macht

Destruktiver Drogist

unregistriert

2

Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:57

RE: Ich hasse Stutenbissigkeit

Kraft meiner Arroganz erlaube ich mir mal alle (meiner Erfahrung gemäß) in einen Topf zu werfen.

Ich bin selbst eine Frau, mit dem Studium fertig und habe (da es Gott sei dank noch männliche Personaler gibt) einen Job gefunden.
Ich bin privat natürlich mit Frauen befreundet und unterhalte mich gerne mit ihnen.

Aber wenn es um die Jobsuche geht, habe ich leider das Pech gehabt, nicht nur einigermaßen qualifiziert zu sein, sondern auch noch nicht 30 kg Übergewicht oder eine Hakennase oder sonst was zu haben (nicht, dass es mich bei anderen interessieren würde, aber scheinbar falle ich den meisten Frauen eher negativ auf).

Schon im Studium fing es an:

Anonym korrigierte Klausur, egal ob von Mann oder Frau korrigiert: Note im Rahmen von 1 bis 3
Mündliche Prüfung bei männlichen Professoren: Note von 1 bis 3
Mündliche Prüfungen bei einer Frau: Noten von 3 bis "durchgefallen". Nie besser. Echt kein Witz!!!


Wer unterstütze mich im Studium, wenn ich Hilfe brauchte? Ein Professor. Wer hat mir bei der Studienplatzsuche in der Schule geholfen? Ein Lehrer. Wer hat mich mal für einen Preis nominiert? Ein Dozent. Komisch.


Stipendiensuche:

5 Mal beworben

3 Vorstellungsgespräche

1 mal genommen (Mann im Vorstellungsgespräch)

2 mal abgelehnt (ratet mal wer im Vorstellungsgespräch saß)



Und schließlich Jobsuche:

Auf einer Messe wurde ich von mehreren Damen mehr oder weniger herablassend abgewiesen, als ich mich über die Firma erkundigen wollte. Meinen Lebenslauf konnte ich bis auf eine Ausnahme nur Männern geben.

Ich habe ca. 30 Bewerbungen abgeschickt

12 Vorstellungsgespräche (juhu)

1 Angebot (zwei Männer im Vorstellungsgespräch)

11 Absagen (ja jetzt ratet mal wer vor allem im Vorstellungsgespräch saß) :mecker


Aber das lag natürlich nuuur daran, dass die Männer sich von meiner vermeintlichen "Schönheit" haben blenden lassen (finde mich nicht mal so bombastisch, ich finde auch genug an mir, was jetzt nicht so toll aussieht, z.B. die Haut). Die Frauen dagegen sehen natürlich, dass ich eigentlich nur ein dummes Blondchen bin.

Es könnte mir ja egal sein, da ich jetzt einen Job habe, aber hier geht es genau so weiter: Mache ich in einer Besprechung einen Vorschlag muss ich darauf hoffen, dass ein Mann es gut findet und mich unterstützt. Unterstützung von einer Frau habe ich sowieso noch nie groß bekommen. Den Frauen muss ich scheinbar immer erst "beweisen", dass ich nicht strunzdumm bin.

Es sind auch nicht die Männer, die meine Beine offensichtlich beäugen, wenn ich in einem "vermeintlich" zu kurzen Rock komme. Es sind nicht die Männer die jeden morgen mein Outfit abchecken (vielleicht machen sie es weniger offensichtlich). "Sind das falsche Wimpern?" kommt nicht von den Männern. Es sind selten Männer, die hinterfotzig meine Arbeit schlecht machen oder einen zweideutigen Kommentar machen, wenn ich in der Mensa einen Schokomuffin esse. Die Männer sagen mir meistens ziemlich direkt, wenn sie etwas scheiße finden. Aber eine Professorin, die mich mal durchfallen hat lassen, lachte mir dabei auch noch ins Gesicht und meinte es war "ok".

Und es ist so unangenehm für mich in einer reinen Frauengruppe zu arbeiten. Wenn man einen "komischen" Vorschlag macht, lachen die meisten Männer einen direkt aus und irgendwann muss man selbst lachen, die Frauen verziehen mitleidig das Gesicht oder sagen so was wie "ein bisschen strange", "wie verrückt" und man weiß, dass man bald wieder das Lästerobjekt ist.

Es ist nicht so, dass ich nichts probiert hätte: Noch netter sein (nützt nichts), sich nicht mehr schminken ("Ist sie krank?"), schlechtere Kleidung tragen ("komischer Style"), schöne Kleidung tragen ("Schöööönes Kleid" und sobald man sich umdreht, "Warum kommt sie denn so?"), zurückzicken (dann geht's erst richtig los), Haare dunkler färben (macht mich blass, gefällt mir halt nicht), auf keinen Fall Schmuck oder etwas Auffälliges ins Bewerbungsgespräch. Nützt alles nicht viel.

Ich habe versucht, das Problem zu verdrängen (man macht sich ja vielleicht seine eigene Realität). Aber egal wie nett und entspannt ich war, nie hat eine Frau sich großartig für meine akademische oder berufliche Arbeit interessiert. Langsam bildet sich leider ein gewisser Eindruck. Ich will nicht die Männer verherrlichen. Gar nicht. Ich hatte auch miese Ex-Freunde und hin und wieder einen gemeinen männlichen Kollegen. Aber wenn ich mal "gefördert" oder gelobt oder auf ein Stellenangebot aufmerksam gemacht wurde, dann war das ein Mann. :ocker Richtig fies gelästert über mich und fast schon intrigiert wurde eigentlich immer von Frauen.

Dieses "Schlechter-behandelt-werden" von Frauen ist übrigens proportional gestiegen mit einer Gewichtsabnahme von etwa 20 Kilo vor etwa 3 Jahren und seit ich meine Akne endlich los bin. Dazu habe ich meine Haare länger wachsen lassen. Seitdem ist es noch viel schlimmer. Zwei "Freundinnen" haben sich nach meiner Gewichtsabnahme von mir abgewandt, weil ich "arrogant" geworden sei. Die anderen meinten, ich sei charakterlich genau wie vorher, eher selbstzufriedener und lockerer.

Auf der Uni und jetzt Arbeit bilden sich keine lockeren, leicht freundschaftlichen Beziehungen mit Frauen und wenn dann erst nach längerer Zeit (mit Kollegen schon eher). Meistens werde ich nach einiger Zeit dann eben "geduldet".

Seltenst finde ich mal eine Kollegin/Gesprächspartnerin, die mich beim Erstkontakt nicht kritisch beäugt. Ich kenne schon diesen Blick (beim Vorstellungsgespräch oder einer Prüfung): Ich komme rein. Frau sieht mich, kneift die Augen zusammen oder runzelt die Stirn, mustert mich von oben bis unten, dann meistens ein zuckersüßes "Halloooo"... und ich weiß ich habe verloren.

Eine Freundin von mir, die während des Studiums gemodelt hat (im Gegensatz zu mir wirklich eine richtige optische Bombe) hat noch größere Schwierigkeiten als ich. Ihre Kolleginnen ignorieren sie wohl größtenteils. Schon während des Studiums habe ich oft (und ausschließlich) Kommilitoninnen über sie lästern hören, selbst wenn sie noch nie ein Wort mit denen geredet hat. Ihr wurden Dummheit, Arroganz und Ignoranz unterstellt, obwohl sie in meinen Augen ein ganz liebes Mädchen ist. Ich glaube nicht, dass es an ihrer menschlichen Qualität oder fehlenden Leistung oder "Arroganz" liegt. Wo "schöne" Frauen wie sie es beruflich leichter haben sollen, erschließt sich mir nicht.

Ich bekomme ja auch die Lästereien von Kolleginnen über andere Kolleginnen mit. Da wird dies und jenes ausgegraben, "exklusive" Infos werden weitergegeben und offensichtlich abfällige Bemerkungen über alles mögliche gemacht.

Sorry für diesen Ausbruch hier, sorry, dass ich als Frau selbst Klischees bestätige, vielleicht bin ich auch immer wieder an die falschen Frauen geraten (ab und zu und sehr selten treffe ich mal eine witzige und selbstzufriedene Frau, herrlich), aber eins möchte ich mal klar stellen:

Ich bin kein Frauenhasser und ich wünsche mir, dass mehr Frauen arbeiten und in hohe Positionen kommen und es Frauen auf der Welt besser geht, ABER SO WIR DAS NIEMALS WAS! Die Männer müssen sich ändern und akzeptieren, dass auch Frauen in hohe Positionen gelangen sollten und Rechte haben sollten, ABER die Frauen müssen sich, nach allem was ich erlebt habe, AUCH ÄNDERN!

Viele Frauen machen den ganzen Scheiß doch offensichtlich bereitwillig mit: die hübscheste sein müssen (nicht Gesundheit und sich wohl- und selbst schön fühlen als Selbstzweck, sondern um anderen zu gefallen), lästern, neidisch sein müssen auf die die vielleicht bessere Chancen bei Männern hat, neidisch auf die mit dem hübscheren Outfit und dabei machen sie genau das, was die Gesellschaft will und merken es noch nicht mal: Den Frauen allgemein Chancen verbauen. Es geht ja nicht nur um mich persönlich. Das scheint ein generelles Problem zu sein. Warum erwarten die Frauen von den Männern beim Thema "Gender Diversity" usw. unterstützt zu werden, wenn sie es oft noch nicht mal untereinander tun?

Nie gönnt man der anderen etwas und sieht lieber den Mann mit der Beförderung, als die Kollegin (die es auch noch wagt, einen hübscheren Rock zu tragen oder Make-up um ein paar Hauptprobleme zu verdecken - das mache ich natürlich nur damit die Männer mich befördern klar. Dass ich die letzte Präsentation ausgearbeitet habe, ist irrelevant). Wie soll das etwas werden mit "erfolgreichen Frauen"? :mecker Wie gerne hätte ich (außer meiner Mutter) so was wie eine Mentorin/Tutorin gehabt... hatte ich nie... WO IST DENN DIE TOLLE FRAUENSOLIDARITÄT? Und warum bekomme ich davon nie etwas ab? Muss ich dafür auf Make-up verzichten, wieder 10 Kilo zunehmen und einen Jutesack tragen?

Schaut mal, ich bin schon so frustriert, dass ich hier schreibe. Bitte keine zu misogynistischen Aussagen hier, ich habe vielleicht schon genug gemacht, aber da ich selbst eine Frau bin und leider diese Erfahrungen mache, musste ich das mal loswerden. Dafür ist das Forum ja scheinbar da :thumbsup:

Und jetzt basht mich weg :D Ich bin jedenfalls bestimmt nicht die einzige die diese Erfahrung macht




Haben sie diese Geschichte auch als Hörbuch auf Lager ??

Jagomir

unregistriert

3

Freitag, 18. Mai 2018, 07:24

RE: Ich hasse Stutenbissigkeit

Kraft meiner Arroganz ...
Ich kann kaum glauben, dass eine Frau die auch noch so gut schreiben kann, all das so schön offen legt. Den Text vielleicht mal unter einen von der Stokowski bei SPON als Kommentar posten. :thumbsup:

Davon abgesehen hasse ich Vollzitate, wie hier von diesem behämmerten Drogisten X(

Destruktiver Drogist

unregistriert

4

Mittwoch, 23. Mai 2018, 12:52

RE: RE: Ich hasse Stutenbissigkeit

Kraft meiner Arroganz ...
Ich kann kaum glauben, dass eine Frau die auch noch so gut schreiben kann, all das so schön offen legt. Den Text vielleicht mal unter einen von der Stokowski bei SPON als Kommentar posten. :thumbsup:

Davon abgesehen liebe ich Vollzitate, wie hier von diesem lieben Drogisten X(

MGTOW

unregistriert

5

Sonntag, 17. Juni 2018, 00:22

RE: Ich hasse Stutenbissigkeit

Bitte keine zu misogynistischen Aussagen hier
Geht nicht. (Fast) Alle Frauen sind so. Dann aber mit Feminismus und Tumblr das Leben von ganz normalen Männern zur Hölle machen. Immer wieder das selbe! Zurück in die Küche mit euch! Dort braucht ihr dann auch nicht mehr rumzuzicken, wer die bessere Präsentation gemacht oder lieber hätte Befördert werden sollen!

Concept of Hating

Kurz am Ende der großen Scheiße (besser bekannt als Schule)

Beiträge: 12

Wohnort: Bayern, Erding

Beruf: Gymnasiast

6

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:40

RE: RE: Ich hasse Stutenbissigkeit

Bitte keine zu misogynistischen Aussagen hier
Geht nicht. (Fast) Alle Frauen sind so. Dann aber mit Feminismus und Tumblr das Leben von ganz normalen Männern zur Hölle machen. Immer wieder das selbe! Zurück in die Küche mit euch! Dort braucht ihr dann auch nicht mehr rumzuzicken, wer die bessere Präsentation gemacht oder lieber hätte Befördert werden sollen!
Troll?
?(
Hassen - aber konstruktiv, sachlich und dennoch beißend

Concept of Hating

Kurz am Ende der großen Scheiße (besser bekannt als Schule)

Beiträge: 12

Wohnort: Bayern, Erding

Beruf: Gymnasiast

7

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:42

Mich würde interessieren, was du studierst hattest und was dein Beruf ist. Vielleicht, nur vielleicht hängt deine Diskriminierung mit deiner Art der Arbeit zusammen...
Hassen - aber konstruktiv, sachlich und dennoch beißend

Hans fall mal da

unregistriert

8

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:12

Stutenbissigkeit

Mich würde interessieren, was du studierst hattest und was dein Beruf ist. Vielleicht, nur vielleicht hängt deine Diskriminierung mit deiner Art der Arbeit zusammen...
er ist befallen ,befallen von einer plötzlich auftretenden Stutenbissigkeit

Netscape

unregistriert

9

Freitag, 22. Juni 2018, 09:34

Emanzipation gescheitert

Für mich ist die Gleichberechtigung gescheitert, seitdem werden die Männer bekämpft, benachteiligt und gemobbt, und immer mehr Weiber drängen sich in typische Männerberufe.

Rüdin

unregistriert

10

Samstag, 21. Juli 2018, 19:01

Sisterhood is broken

@juna


Beistand kannst du dir auch nicht erwarten, wenn du denen als hässliche Frau gegenüberstehst.
Die sehen in dir dann eben keine Konkurrenz, aber zumindest einen Kartoffelsack zum Anspucken.
Das willst du auch nicht glaub mir ... In deiner Position hast du es eigentlich gar nicht so schlecht, unterm Strich.
Wirst du dir manchmal auch selber denken, oder?

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