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krankk

unregistriert

1

Sonntag, 28. Oktober 2012, 11:38

Überteurete Kopfhörer/Boxen/Stereoanlagen - "Audiophile"

Hallo liebe Mithasser,
ich bin mal wieder auf 180, weil ich mir grad (mal wieder) den dümmsten Scheiß in meinem Leben anhören musste. Ich spiele sehr gerne Klavier und mag Musik, und erfreue mich an den Tiefen und satten Klängen, die der (meiner Meinung nach) das Klavier als bester Resonanzkörper von sich gibt. Schließlich ist es ja technisch stark ausgefeilt und demnach auch so teuer.

Wenn ich aber Menschen mit Bügelkopfhörern sehe da geht mir echt das Klappmesser in der Tasche auf. Die Dinger gab es vor 30 Jahren und damals waren sie schon scheiße! Und dann auch noch ca. 100-300€ bezahlen, da gehen bei mir alle Lichter aus.
Wie blöd muss man bitte sein um für irgendwelche übertrieben große Kopfhörer Hunderte von Euros zu zahlen?! Und dann sagen, die Klingen viel besser, die Bässe sind stärker und nicht so verwaschen etc. Wie bitte? Das ist doch Müll, das kann man doch gar nicht mehr hören, aber plötzlich wird jeder zum Musikexperten.

Aber es wird ja noch besser! Freaks die für irgendwelche Stereoanlagen/Boxen etc. 10.000€ zahlen, da kann man nur noch heulen! Das ist doch wider die Natur!

Hier mal ein paar Zitate (Spiegel):

Zitat

Es gibt Klangfanatiker, die schwören auf den gehörfreundlichen "C37"-Lack des Tiroler Geigenbauers Dieter Ennemoser; sie bepinseln damit Schaltplatinen, CD-Schubladen oder gar Stromstrippen. Andere betten ihre Lautsprecherkabel auf eine Reihe von Podesten aus Porzellan (290 Euro im Achter-Set), damit die Leitungen nur ja den schnöden Fußboden nicht berühren. Dort lauern, wie der wahre Freak weiß, gefährliche Resonanzen.

Zitat

Der Beweis, das wundertätige Zubehör bewirke technisch überhaupt nichts, kann einen Gläubigen nicht verdrießen: Er hört es doch. Und die Fachzeitschriften hören noch viel mehr, allen voran das Magazin "Stereo". Im aktuellen Heft feiert es die Klangschälchen des Vietnamesen Franck Tchang, die in Kupfer (Stückpreis 200 Euro), Gold (900 Euro) oder Platin (1650 Euro) erhältlich sind. Wer die Pretiosen im Raum verteile, erlebe mehr "Körper" in den Singstimmen. Zwei Kupferschälchen in Wadenhöhe, und schon sollten auch die tiefen Lagen "knackiger" ertönen.

Zitat

Ein anderer Großer im Reich des Irrealen ist Ingo Hansen aus Hamburg-Lurup, den das Konkurrenzblatt "Audio" einen "Klangmagier" nennt. Hansens kleine Firma Phonosophie baut Verstärker und CD-Spieler zu exquisiten Preisen, verschmäht aber auch das Geschäft mit magischem Zubehör nicht. Das Angebot reicht von klangfreundlichen Steckdosenleisten bis zu einer Tinktur im Sprühfläschchen, Marke CD-Flux, zum Erfrischen müder Scheiben. 80 Euro seien nicht zu viel verlangt, meint Hansen, "wenn man mal bedenkt, was ein Parfum kostet".

Zitat

Der Schlager des Sortiments aber kommt aus Österreich: eine Dose namens "Raum-Animator", die eine verbesserte Schallübertragung mittels "Luft-Tuning" verheißt. "Die Luftmoleküle", sagt Hansen, "werden so angeordnet, dass sie besser zueinander liegen."
Nicht immer ist es derart offens
[img]http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=43960848&aref=image035/0549/ROSPG2005050015702.JPG&thumb=false[/img]









Die Dummen sterben nie aus!




Schönen Tag noch!


A. Tonal

unregistriert

2

Montag, 10. Dezember 2012, 15:29

Alles schwingt

Töne sind Schwingung.
Licht ist Schwingung, also sind auch Farben Schwingung.
Sich interferierende Schwingungen ergeben, je nach Ampltude und Frequenz, Harmonie oder Dissonanz.
Somit hat die Farbgebung von Instrumenten oder Lautsprecherboxen sehr wohl einen Einfluß auf das Hörerlebnis.
Meditativ und entschlackend wirkt nach eigenen Erfahrungen ein Anstrich in den Farbtönen "aubergine"/"limette" im Mischungsverhältnis 2,69/3,14.

krankk

unregistriert

3

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 14:16

Also bitte!

Licht besteht aus Wellen, das ist klar. Aber Schwingungen? Das ist absoluter Scheiß. Am besten Färbt man sich noch Haare und Fingernägel in Limetten grün, um die Schwingungen nicht zu zerstören.

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