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Frustiii

unregistriert

1

Freitag, 19. Februar 2016, 15:58

Das Leben ist ein ARSCHLOCH

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Ich frag mich manchmal in was für eine verdammte Scheiße ich hier reingeraten bin?! Vor zwei Jahren bin ich an einer Essstörung erkrankt, da ging es mir richtig dreckig, mit Selbstverletzung und Suizidgedanken. Inzwischen war ich in der Klinik und gehe zwei mal die Woche zur Therapie, studiere nebenbei, habe Freunde, eine Wohnung und eigentlich ein ganz normales Leben. Doch im Nacken sitzt mir immer diese FUCKING Essstörung, von der ich mich einfach nicht trennen kann. Andere leben einfach vor sich hin und bei mir steht alles im Zusammenhang mit Kalorien, abnehmen, Sport etc. Wenn ich das Jemandem außer meiner Therapeutin erzähle, gucken mich die Leute bedröppelt an und sagen so was wie "Hä du warst doch in der Klinik" oder "Das ist doch lächerlich". Ja, es ist lächerlich. Diese ganze scheiß Krankheit ist lächerlich und sie klammert sich so verdammt fest an mich. Kein Depp versteht das und ich ärgere mich so, meine Lebenszeit mit diesen bescheuerten Themen zu vergeuden. Ich fühl mich so, als ob mir so ein hässlicher, behinderter Gollum auf´m Rücken sitzt und mich die ganze Zeit volllabert. Am liebsten würde ich ihn packen, auf den Boden werfen und ihm volle Kanne in den Bauch springen. Danach begrabe ich ihn lebendig und veranstalte eine Party auf seinem Grab und zwar so, dass er während er die Musik von der Party hört, langsam abkratzt.
Genau so schlimm wie es überhaupt ist, die Essstörung zu haben, sind die Leute die einfach keine Ahnung davon haben und trotzdem denken, sie überblicken das Ganze voll. Die Wahrheit ist: Keiner, der nicht selbst einmal in diesen Strudel geraten ist, kann nachvollziehen was dabei in einem vorgeht. Und das ist eigentlich echt schade,weil man auf Dauer verdammt einsam ist. Egal wie viel ich mit meinen Freunden mache, ich fühle mich immer zum Teil alleine, weil da ein Großteil meines Lebens ist, über den ich mit ihnen nicht sprechen kann. Sie verstehen es einfach nicht.
Und dann sind da noch diese Spaßten von Kerlen, die einen im Club einfach angrabschen und dann so einen Kommentar lassen, wie "Oh, da ist ja kaum was dran an dir". Ich könnte heulen. Wisst ihr eigentlich was ich dafür geben würde FETT zu sein, aber glücklich??? Ich würde ALLES dafür geben um alle Essgestörten Gedanken oder überhaupt Gedanken ums Essen ein für alle mal aus meinem Kopf zu verbannen. Und dann kommt so ein unsensibles, besoffenes Arschloch an und meint mir seine behinderte Meinung aufrücken zu müssen.

Tut schon gut, mal ein bisschen Dampf abzulassen.

lilaLaune

unregistriert

2

Freitag, 19. Februar 2016, 18:38

du spinnst
Das Leben bist Du und es ist so wie Du es gestaltest.
Aber ich garantiere Dir mit der Einstellung wird es nie besser werden... Dein Leben.

Dr AD

unregistriert

3

Freitag, 19. Februar 2016, 18:48

Essstörungen haben eine Ursache.
Wenn Du es bis dato nicht hinbekommen hast, es zu lösen und ich gehe davon aus, dass Du Dir bereits therapeutische Hilfe genommen hast. Vielleicht waren sie nicht gut, vielleicht waren sie nicht hilfreich.
Musst auf die Ursache des Ganzen zurück. Wenn Du keine hinreichende Hilfe von außen bekommst, fange mit Selbstanalyse an. Horch in Dich rein. Ändere was. Sieh die Möglichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen und probier mal was anderes. Wenn Angst hindert, Anlauf nehmen und Mauer durchbrechen.
Wenn alles nichts hilft, hilft nur Akzeptieren. So blöd es auch ist.
Quälen lassen sollte man sich nicht, dafür ist die Zeit zu kurz :-(.
Kommtn der Alert?
Hallo??? Ich bin mit mir selbst nicht im Reinen, merkt man das nicht, bei der Häufigkeit meiner Beiträge in einem HASSS-Forum...
hehehe, sry

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